July 2010
Na bitte... es wird so langsam
Things come together. Jobmaessig alles im Lot. Container gebucht. Urlaubsreise und Heimfluege geplant. Die Moving company hat schon mal alle Moebelstuecke vermessen (...abgeschatzt) und das notwendige Container Volumen errechnet. Die ersten Schachteln stehen im ganzen haus und das wichtigste Thema wird der Muell. Aber in Pleasantville ist das kein Problem, dreimal in der Woche kommt die Muellabfuhr und irgendeines der verschiedenen Muellfahrzeuge nimmt dann alles mit. Wir haben es aber bislang noch nicht geschafft herauszufinden, nach welchem wundersamen Zeitplan Sperrmuell, Altpapier und Recycling (...ja auch das gibts) abgeholt werden.
Auch in Deutschland gibts schon richtige Fortschritte: Das erste Familenmitglied ist uebersiedelt. Albrecht durfte Maya und mich auf dem Flug nach deutshland begleiten und ist jetzt bei meinen Eltern in Pension. Der Flug hat bestens geklappt, wenn auch Hasen anscheinen nicht so ganz zum Standard-repertouire der Lufthansa gehoeren. Satte 300 Dollar und jede Menge Papierkram und nach 8 Stunden rumpelt der Hase ueber das Rollenband in Frankfurt. Vor lauter Aufregung mit dem Hasen lasse ich meinen Laptop im Flugzeug und wir muessen in der Lounge warten. Der Hase macht es sich in den Sesseln und bei Karotten und Gurken vom Fruehstuecksbuffett gemuetlich, bis mein Laptop wieder auftaucht.
Danach gibts ein paar arbeitsreiche Tage in Deutschland, unter anderem verlassen ettliche Quadratmeter Spanplattenmoebel das alte Haus und enden im Container, ebenso zahlreiche nicht mehr beotigte Buecher, Diakassetten und diverser Muell. Hier ist jetzt allerdings der Muell ein echter Kostenfaktor, jede Tonne kostet... Wir haetten vor vier Jahren wohl einfach alles nach USA mitnehmen sollen und dort an die Strasse stellen sollen.
Ansonsten haben wir keine Not unsere Zeit in Eislingen rumzubringen. Public Viewing (was in den USA soviel wie Leichenschau heisst) der Fussball WM im Adler, ein Besuch der Bruncher, die tatkraftig mithelfen und ein Abstecher ins Salacher Freibad lassen sich in der knappen Zeit unterbringen, bevor es Donnerstags wieder nach NYC zurueckgeht.
Omas Geburtstag
Ein 'Grund' des Besuches war natuerlich am Omas Geburtstag, und unser altes Haus erwies sich zumindest als idealer kuehler Rueckzugsort, nachdem der Sommer auch Deutschland fest im Griff hat und Klimaanlagen in Deutschland ja recht unbekannt sind (ebenso wie zu meinem ganz besonderen Leitwesen Eiswuerfel in den getraenken..). Neben der Abwechslung den unser Besuch brachte, konnten wir so zumindest fuer etwas Abwechslung sorgen und der September ist ja jetzt wirklich nicht mehr fern.
The Harlerm Valley Rail Trail
Der letzte Punkt auf unserer 'to do' Liste war der Harlem Rail Trail, 10 Meilken alter Bahnlinie, die jetzt wieder fuers Fahrradfahren eroeffnet wurde (www.HVT.org). Trotz heftiger Hitze packen wir an unserem letzten Samstag die Raeder wieder auf den wackeligen Auto-Staender und machen uns auf den Weg nach Norden. Die lange Anfahrt lohnt sich, halbschattig und mit maessiger Steigung durchzieht die Eisenbahnlinie eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bibersuempfen, Maisfeldern und landwirtschaftlichen Anwesen. Das Ziel ist Millerton, ein etwas verschlafenes Oertchen, das aber von Antikshops und dem Tourismus um den Bike Trail ganz gut zu leben scheint. Wir finden ein ausgezeichnetes und gemuetliches Lunchplatzchen, bevor wir, zusammen mit usneren bekannten, wieder zum Auto zurueckrollen. Im Gegensatz zu den Radwegen bei NY, treffen wir hier fast niemnad auf der Strecke, fuer die Kids also ein echtes Paradies.
Sommer-Sonntags Brunch im Meatpacking District
Eigentlich sind die Kids ja nicht so begeistert von der City... aber ein Besuch im Mac-Store kann da Wunder bewirken. Und so schaffen wir es zu einem letzten Sonntagsbrunch im Meatpacking District, mit ueblichem Abstecher auf die Highline. Strahlndes Sommerwetter und die Reisesaison sorgen fuer Andrang auf der Highline. Der Park hat es jetzt wirklich zu der Liste der Top-Sehenswuerdigkeiten in NY geschafft. Aber der Kontrast der sommerlichen Bepflanzung mit den alten und neuen Hochhaeusern ist ja auch einmalig.
Los Angeles und Hollywood
Nachdem Maya und ich in Deutschland sind, nutzt Silke die Gelegenheit zu einem Kurzbesuch in Los Angeles. Das stand auch irgendwie schon lange auf dem Plan und passt jetzt irgendwie doch noch kurzfristig ganz gut.
Abschlussbemerkung - Final remarks:
Fuers die naechsten beiden Monate August und September wirds wohl erstmal keine updates auf den Seiten geben, erst muessen die ganzen gerate wieder angeschlossen und vernetzt werden, und der Internet Zugang in Deutschland scheint in unserem Altbaugebiet wohl eher eine heftigere Angelegenheit zu werden. Vorerst wirds Bilder und Infos erstmal auf Facebook geben, dann wieder das neueste aus Deutschland.
One comment needs to be made at that point. We would really like to thank everyone we met throughout the 4 years in the US. It was a incredible experience, and we really liked every minute. We met a lot of people and enjoyed their hospitality and openess. we will definitely miss the small talk in the super market, as well as the friendly TSA officers at the airports (no kidding...that really has changed in the last year). Four years definitely were to short to experience all the difference landscapes surrounding New York City, and we had no chance to get an overview of the huge and diverse country. Thanks to everybody who helped us to quickly feel at home, the schoolbusdriver, our mailman, the teachers in the German School and the folks here in Pleasantville. One special thank definitely to my company, my manager and all the co-managers and coworkers here in Thornwood. This was a unique opportunity to learn and expand my point of view. Also the family has gained their own experiences. Its great to watch the kids discussing something in english and switching the languages between the sentences. We hope that these 4 years will enable them later to find their place in a global world.
THANK YOU FOR THIS OPPORTUNITY